Das Paket „SchutzAuftrag und SchutzKonzept verankern“ besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen und einer anschließenden Nachbetreuung. Dabei implementiere ich die Grundlagen des Kinderschutzes in Ihrem Team und leite sie dabei an, gemeinsam ein tragfähiges Schutzkonzept zu erarbeiten:
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Bevor Ihr Team ein Schutzkonzept erarbeiten kann, gilt es alle Mitarbeiter:innen auf den gleichen Stand zu bringen bzgl. der Grundlagen des Kinderschutzes und dabei auch die eigene Haltung zu reflektieren. Der erste Tag beinhaltet deshalb die theoretischen Grundlagen des Kinderschutzes sowie die entsprechenden Handlungsmöglichkeiten für die Praxis.
Denn die rechtlichen Grundlagen sind deutlich formuliert – aber was genau bedeutet das für den Schulalltag? Ab wann sprechen Schulen, Jugendämter und das Familiengericht von einer Kindeswohlgefährdung? Was sind Hinweise auf Sexuelle Gewalt, Misshandlung oder Versorgungsdefizite und wie müssen diese dokumentiert werden? Mit welchen Methoden lassen sich Gefährdungseinschätzungen im Kollegium strukturieren? Wie ist der Umgang mit den betroffenen Familien? Und welche Schritte folgen danach? Diese und andere Fragen werden durch folgende Inhalte beantwortet:
Am zweiten Tag starten wir mit einer Risiko- und Potenzialanalyse, um den aktuellen Ist-Stand Ihrer Schule zu erfassen.
Anschließend richten wir unseren Blick in die Zukunft. Alle Lehrer:innen werden dabei eingebunden, um ein individuelles und passgenaues Schutzkonzept für Ihre Schule zu erarbeiten.
Das Schutzkonzept kann nicht von einer anderen Institution übernommen werden, es muss aus dem Kollegium heraus entstehen, damit es danach im Schulalltag gelebt wird. Dazu nutzen wir eine partizipative und äußert effektive Methode, um die verschiedenen Gliederungspunkte eines Schutzkonzepts zu erarbeiten.
Bis zum Ende des zweiten Tages hat Ihr Team die inhaltlichen Grundlagen der einzelnen Gliederungspunkte entwickelt und stichwortartig festgehalten.
Durch eine Praxisaufgabe werden auch die SuS Ihrer Schule altersentsprechend einbezogen.
Innerhalb der nächsten Wochen verschriftlicht ihr Kollegium die erarbeiteten Inhalte. Aus den gemeinsam festgehaltenen Stichpunkten werden Fließtexte. Zu diesen Texten erhalten Sie eine schriftliche Rückmeldung und Korrektur durch mich.
In einer anschließenden Besprechung arbeiten Sie meine Korrekturen gemeinsam in den Text ein. Dann kann das Schutzkonzept auf einer Schulkonferenz beschlossen werden und innerhalb der Schulgemeinschaft kommuniziert werden.
Bei möglichen offenen Fragen werden Sie jederzeit telefonisch oder per E-Mail durch mich unterstützt.
Ihre vorhandenen Schließtage reichen nicht aus? In Ihrem Team ist bereits ein Teil des Vorwissens vorhanden und Sie möchten individuell darauf aufbauen? Kontaktieren Sie mich gerne, damit ich Sie bzgl. einer möglichen Vorgehensweise individuell beraten kann.
Erfahrungsgemäß sind die zeitlichen Ressourcen zur Konzepterarbeitung vor allem in Schulen noch „enger“ als in Kindertagesstätten. An einigen Schulen sind bereits zwei Pädagogische Tage kaum umsetzbar – lassen Sie uns deshalb gerne individuelle Lösungen finden. Das können z.Bsp. (Online-) Veranstaltungen am Nachmittag oder Abend sein, anstatt ganzer Fortbildungstage. Oder eben jede andere kreative Lösung, die meine Art zu Arbeiten mit den Ressourcen Ihrer Schule in einen individuellen Einklang bringt. Kontaktieren Sie mich gerne!
Außerdem:
Ich spreche bei verschiedenen Veranstaltungen von Stiftungen, Polizei, Schulen der Sozialpädagogik, Jugendämtern und anderen Organisationen zu (einzelnen) Themen des Kinderschutzes, Schutzkonzepten sowie zum Zusammenhang zwischen Gewaltschutz von Frauen und Kinderschutz. Weitere Fortbildungsthemen und die Übernahme von Modulen innerhalb der Weiterbildung zur Kindertagespflegeperson auf Anfrage.