Lisa Weisbrod, geb. 1991 in Kaiserslautern, absolvierte nach dem Abitur die duale Ausbildung zur Erzieherin (1,1). Anschließend folgte zusätzlich zur Tätigkeit in der Kita das berufsbegleitende Studium „Pädagogik der frühen Kindheit (B.A.)“ und die Anerkennung als Sozialpädagogin an der HS Koblenz (1,4). Ihre Bachelorarbeit schrieb Sie zu dem Thema „Erzieher als Akteure im Kinderschutz – fatale Differenz zwischen Ausbildungsinhalten und beruflichen Anforderungen“. Als Abschlussprojekt für die Anerkennung als Sozialpädagogin entwickelte Sie mit ihrem damaligen Kita-Team ein Schutzkonzept. Während des Bachelorstudiums wurde Sie als Studentin mit herausragenden Leistungen durch ein Deutschlandstipendium gefördert. Anschließend gründete Sie im Februar 2020 die SchutzManufaktur.
Weitere Berufserfahrung sammelte Lisa Weisbrod als Sozialpädagogin bei einem freien Träger in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe im Auftrag verschiedener Jugendämter, als Bezirkssozialarbeiterin im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) eines Jugendamts und als Sachbearbeiterin für Hilfen zur Erziehung, Kindesschutz und Frühe Hilfen in einem Ministerium auf Landesebene.
Von 2021-2024 studierte Lisa Weisbrod den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Kindheits- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Kinderschutz und Diagnostik“ an der HS Koblenz. Aktuell absolviert sie die Weiterbildung zum Verfahrensbeistand für Kinder und Jugendliche nach §§ 158-158c und § 167 FamFG beim Paritätischen Bildungswerk (07/2024 – 06/2025).
Online-Vortrag bei der Veranstaltung „Gewalt im Alltag“ in Hamburg: „Warum Kinderschutz in Kitas nicht funktioniert – von Ausbildungsdefiziten, beruflichen Anforderungen und fehlender Völkerverständigung zwischen den Institutionen“
Fachartikel: „Beobachtung und Dokumentation als Grundlage im Kinderschutz“
Podcast für die deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel: „Bei uns gibt’s sowas nicht! Der zähe Kampf um Sensibilisierung von Fachpersonal“
Ortsgemeinde Hochspeyer (2022): Schutzkonzept für die kommunalen Kitas
Polizeipräsidium Westpfalz (2021): 7. Sicherheitsforum Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch
Wochenblatt (2020): „Es kann nicht sein, dass wir das Leid so vieler Kinder nicht erkennen“
Rheinpfalz (2020): „Sie bietet, was in der Ausbildung zu kurz kommt.“